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Alexander Kolde

vom 03.06.2010

Ausstellung in Lüneburg, 26. Juni - 10. Oktober 2010

Die Ausstellung "Sinfonie der Farben" im Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg zeigt vom 26. Juni bis zum 10. Oktober 2010 Gemälde eines der progressivsten Künstler Ostpreußens in der Zwischenkriegszeit. Alexander Kolde (1886-1963) gehört zu den eigenwilligsten Vertretern der Stilrichtung der deutschen Sezession in Königsberg. Seine Ausbildung erhielt er ab 1906 in Königsberg, München und schließlich noch 1913 bei Lovis Corinth in Berlin. Als Maler stand er auf der Schwelle zum Expressionismus und nahm mit seinen farbkräftigen Gemälden in Königsberg immer eine besondere Position ein. Nach 1933 geriet er wegen seines eigenständigen Malstils allmählich ins Abseits. Er erhielt zwar kein offizielles Malverbot, wurde jedoch kaltgestellt.

Zur Ausstellung erscheint im Husum Verlag der Titel Alexander Kolde. Meister der Farben.

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