Hennig, Rolf: Franz Heskes Botschaften aus den Wäldern des Himalaya

Rolf Hennig, Franz Heskes Botschaften aus den Wäldern des Himalaya

Einzelstudien

203 Seiten, broschiert

Euro 16,95

ISBN 978-3-7868-5212-4

Matthiesen Verlag

Rolf Hennig setzt mit diesem Band aus der Reihe „Schriften zur Organik“ die Neuherausgabe der Arbeiten von Franz Heske (1892–1963), einem der bedeutendsten Forstwissenschaftler des 20. Jahrhunderts, fort. Es findet sich hier eine kommentierte Auswahl von Texten aus Heskes Buch „Im heiligen Lande der Gangesquellen“ – erschienen 1937. Hennig beschreibt die Arbeiten Heskes als poetisch und weist den Leser auf die forstlichen und historischen Ziele Heskes hin. Die hier aufgenommenen Passagen bleiben dank Hennigs einführenden und einbettenden Texten niemals ohne Zusammenhang stehen und werden so nachvollziehbar in ihrer Intention. Hennig hebt beispielsweise besonders „die Bedeutung des Waldes für die Kultur und Existenz der Menschheit“ hervor, die Heske besonders während seines Indienaufenthalts wahrgenommen hat.
Dem Ziel der Reihe entsprechend behandeln die ausgesuchten Auszüge aus Heskes Aufzeichnungen die Philosophie der Nachhaltigkeit mittels seiner Eindrücke, die er während seiner Tätigkeit in Indien (1928) notierte. Mit diesen Darstellungen leistete Heske einen weiteren Beitrag zur Entwicklung der Weltforstwirtschaft, in die dieser Band einen umfangreichen Einblick bietet.
Als Herausgeber der Reihe „Schriften zur Organik“ und Autor dieses Buches geht Hennig auf die erhaltende Naturnutzung ein, was hier u. a. in sozial-ökonomischen Betrachtungen, mit dem Aufgreifen von Heskes Organismusidee und der indischen Agrarfrage geschieht, um dann – gemäß dem Titel dieses Bandes – schlussfolgernd in der „Botschaft des Waldes“ zu gipfeln, die der Philosoph Heske diesem entnommen hat.

Der Publizist Rolf Hennig, am 29. Juli 1928 in Hamburg geboren, im Sachsenwald aufgewachsen, lebt heute wieder in der Nähe seiner Geburtsstadt, in Norderstedt. Als Volontär bei Franz Heske an der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft und als Leiter der Ausstellung Jagd- und Sportfischerei sammelte der Naturphilosoph Rolf Hennig die Erfahrungen, die 1990 zur Gründung der Gesellschaft für Organik e.V. notwendig waren. Sein reges Interesse für Wald und Wild ließ ihn Vieles im Bereich der Forst- und Jagdwissenschaft veröffentlichen. Neben Franz Heske bestärkten Hennigs anderen Lehrer Pasqual Jordan und Adolf Meyer-Abich ihn in seinen Theorien über die Nachhaltigkeit als Überlebensprinzip, die u. a. in den von ihm herausgegebenen „Schriften zur Organik“ ihren Ausdruck finden.

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