Köppen, Edlef: Heeresbericht

Edlef Köppen,
Heeresbericht
Hamburger Leseheft Nr. 241
320 Seiten, br.
Format 12,7 x 20 cm
€ 4,00
ISBN 978-3-87291-240-4
Hamburger Lesehefte Verlag
 
Analysiert und interpretiert mit Textverweisen auf dieses Hamburger Leseheft wird der "Heeresbericht" in Königs Erläuterungen Spezial, "Der erste Weltkrieg: Literarische Versuche zur Bewältigung der 'Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts'", C. Bange Verlag.
 
 
Der 1930 erstmals erschienene Anti-Kriegsroman schildert die Erlebnisse des Studenten und Kriegsfreiwilligen Adolf Reisiger, der im Ersten Weltkrieg an den Fronten in Frankreich und Russland kämpft. Ursprünglich ausgezogen als begeisterter Soldat, wird er zunehmend kritischer und erkennt schließlich, dass der Krieg „das größte aller Verbrechen“ ist. Edlef Köppen verwendet für seinen literarisch anspruchsvollen Roman die seinerzeit neuesten Techniken der literarischen Darstellung wie den Inneren Monolog und die Montage-Technik: Die vielfach unkommentiert in die fiktionale Handlung eingefügten Original-Dokumente stehen in scharfem Kontrast zur subjektiven Schilderung des Helden und beleuchten den Aberwitz in der offiziellen Darstellung des Krieges. 1935 wurde das Buch von den Nationalsozialisten verboten.
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