Sagen und Märchen aus dem Chiemgau

Sagen und Märchen aus dem Chiemgau

Hrsg. von Gundula Hubrich-Messow

80 Seiten, broschiert

Euro 5,95

ISBN 978-3-89876-475-9

Husum Verlag

Dass der Minnesänger Tannhäuser aus dem Chiemgau stammen soll, dürfte ja noch bekannt sein, doch wer vermutet schon den geheimnisvollen Venusberg ganz in der Nähe von Tannhäusers Edelgut bei Siegsdorf und nicht in mythischer Ferne? Überliefert wird auch, dass der -reuige Sünder zum Papst nach Rom pilgerte, so das Legendenmärchen vom grünenden Zweig. Und der Raubritter Heinz von Stein entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein geistiger Bruder des grausamen Blaubarts. Den beschwerlichen Weg über die Alpen nach Italien nahmen übrigens außer dem Tannhäuser auch andere sagenhafte Gestalten, was im Ortsregister leicht zu verifizieren ist. Die Schauplätze liegen natürlich häufig am oder auf dem Chiemsee und hier besonders auf den Inseln Frauenchiemsee und Herrenchiemsee. Doch manche Erzählungen führen auch in die umliegenden Regionen Bayerns, wie an dem Sagen-kreis um den Marquartsteiner deutlich wird. Dr. Gundula Hubrich-Messow, geb. 1944 in Strega/Niederlausitz, aufgewachsen in Stuttgart, studierte Germanistik, Romanistik und Sprachwissenschaft in Tübingen, Nancy und Kiel. Die Erzählforscherin hatte zuletzt einen Lehrauftrag an der Universität Flensburg und veröffentlichte im Husum Verlag zahlreiche Sammlungen mit Märchen und Sagen.

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