Trier

Trier

Ein Lesebuch

Hrsg. von Diethard H. Klein und Teresa Müller-Roguski

143 Seiten, broschiert

Euro 2,99 (früher Euro 8,95)

ISBN 978-3-88042-310-7

Husum Verlag

 

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Auf zweitausend Jahre stolzer Geschichte kann Trier zurückblicken, und nicht weniger eindrucksvoll als die baulichen Zeugen dieser Ver­gangenheit — Porta Nigra und Kaiserthermen, Basilika und Dom, Liebfrauen und St. Maximin — sind die literarischen Zeugnisse, von denen wir eine reiche Fülle hier zusammengetragen haben.

 

Sie reichen von den lateinischen Schriftstellern der Römerzeit wie Ausonius zu jenen des Frühmittelalters, etwa Venantius Fortunatus und Alkuin, über Autoren des Humanismus, der Renaissance und der Barockzeit (Celtis, Münster, Merian) sowie die Klassiker und Roman­tiker bis zu Zeitgenossen.

 

Unter den über hundert Einzelbeiträgen finden sich Eindrücke be­rühmter Reiseschriftsteller wie Philipp Wilhelm Gercken, Victor Hugo, Karl Simrock, Adam Storck, Christian von Stramberg und Carl Julius Weber; kurze Auszüge aus Erinnerungen und Erzählungen be­kannter heimischer Autoren wie Stefan Andres, Rudolf G. Binding, Otto Brües, Kasimir Edschmid, Wilhelm Hausenstein, Johannes Kirschweng, Jakob Kneip, Ludwig Mathar, Wilhelm Heinrich Riehl und Clara Viebig. Mit Gedichten, teils in Mundart, sind unter ande­rem vertreten Stefan George, Philipp Laven, Werner Picht, J. J. Stam-mel und Paul Therstappen, mit Briefen zum Beispiel Viktor von Scheffel, der große Baumeister Karl Friedrich Schinkel oder Friedrich von Schillers Sohn Ernst, und Altmeister Goethe fehlt ebensowenig wie Karl Marx, Triers berühmter Sohn.

 

Ricarda Huch und Joseph von Görres steuern Texte zu geschichtlichen Entwicklungen, Situationen und Ereignissen bei, und in anderen Bei­trägen werden große Namen lebendig, die sich mit der Stadt verbinden. Bekannte Schriftsteller schildern uns ebenso die eindrucksvollen Bauten wie die Menschen, die früher in diesen alten Gassen lebten und ihr Brot mit Weinbau oder der Moselschiffahrt, aber auch als kur­fürstliche Beamte oder Universitätsbedienstete verdienten. Zu all diesen vorwiegend erzählenden Texten, die uns auch hinaus­führen in die schöne Umgebung, kommen dann alte Verordnungen, Berichte und ähnliche Dokumente, die uns Trier auch als Stadt von Handel und Gewerbe nahebringen, oder Zusammenfassungen über die Geschichte, die wirtschaftliche Entwicklung und Bedeutung und nicht zuletzt die Universität in alter und neuester Zeit. Die eine oder andere Anekdote oder Sage schließlich trägt zur Abwechslung und zum Stimmungsbild bei.

 

 

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