Die Ansteuerung der Häfen in der Deutschen Bucht war durch das vorgelagerte Wattenmeer schon immer äußerst schwierig. Nur Ortskundige waren früher in der Lage, mit ihren Schiffen in die Flüsse einzulaufen. Die Hilfe der Helgoländer Fischer wurde daher sicher von ortsfremden Kapitänen gern in Anspruch genommen. Ab 1685 wurde das Lotswesen durch zahlreiche Verordnungen reguliert und ein Lotsenexamen eingeführt. Das Buch dokumentiert in einem ersten Teil die Entwicklung des Helgoländer Lotswesens von der Mitte des 17. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts anhand zahlreicher historischer Dokumente. In Teil 2 sind Auszüge aus dem Lotsenexamensbuch von 1839 von Jann Rickmer Dencker abgedruckt, die einen detaillierten Einblick in den Kenntnisstand der Lotsen zu diesem Zeitpunkt geben.
Das Helgoländer Lotswesen
Max Arnhold,
Das Helgoländer Lotswesen
104 Seiten, zahlreiche, teils farbige Abbildungen, broschiert
Format 24 x 16 cm
ISBN 978-3-89876-640-1
Husum Verlag
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