Seinen größten Reiz als Gegenstand der Literatur – unter anderem bei Tacitus, Heinrich Heine, Fritz von Unruh und Reinhold Schneider – verdankt Lippe seinem Ruf, Ort der Varusschlacht im Jahre 9 n. Christus zu sein. Doch auch sonst hat Literatur über Lippe ihren Niederschlag bei zahlreichen Autoren gefunden, wie etwa bei Goethe, Grabbe, Freiligrath, Weerth und von Scheffel. Der geographische Schwerpunkt bei den in diesem Band versammelten Texten liegt eindeutig bei Detmold mit seiner historischen Funktion als Hauptstadt des Landes. War der Hof der Residenz auch vergleichsweise bescheiden, so gab es doch eine höfische Kultur, die ihren Höhepunkt unter der Regentschaft der Fürstin Pauline fand. Daneben wird ein Schwerpunkt mit der alten Handels- und Hansestadt Lemgo gesetzt, doch auch der Teutoburger Wald mit seinem Hermannsdenkmal konnte immer wieder touristische und literarische Beachtung gewinnen.
Aus dem Inhalt:
- Lippe – Land und Leute
- Nach neun nach: Die Schlacht im Teutoburger Wald
- Shakespeare – lippisch: Christian Dietrich Grabbe
- Im Rückspiegel: Erinnerungen an Detmold
- Lose Lippe-Lese
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(bereitgestellt von der Deutschen Nationalbibliothek)
